Der Karneval neigt sich bald dem Ende, die Fastenzeit beginnt. Viele Menschen nehmen diese Zeit zum Anlass und verzichten auf Süßigkeiten oder Alkohol. Warum aber nicht einmal zum Wohle der Umwelt fasten?
Nirgendwo in Europa wird mehr Plastik produziert als in Deutschland. Dabei ist "Plastikfasten" gar nicht so schwer. Lernen Sie mit wenig Aufwand, Ihren Plastikkonsum zu reduzieren. Jeden Tag ein wenig mehr.

Wann? Freitag, 03. März 2017, ab 19:30 Uhr

Wo? Bürgerzentrum Stuttgart West, Bebelstr.22, 70193 Stuttgart

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Konzert für Groß und Klein:

Es singen und musizieren Schüler und Schülerinnen der Jugendmusikschule Gerlingen. Dazu erzählt der BUND spannende Geschichten rund ums Wasser.

Sonntag, 26. März, 11.15 Uhr, Altes Feuerwehrhaus Süd

& Sonntag, 19. März, 11.15 Uhr, Jugendmusikschule Gerlingen

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Foto: Alex Gindin/unsplash.com

Anlässlich des morgen (14.2.) vorgestellten Wirkungsgutachtens in der Landeshauptstadt und im Landeskabinett fordert Brigitte Dahlbender: „Die Zeit des Diskutierens, Aussitzens und der Appelle ist vorbei.

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Stuttgart 21 hat zurzeit nicht nur Probleme mit quellendem Anhydritgestein, mit Kostenexplosionen und unhaltbaren Zeitplänen, sondern auch mit großen Konflikten beim Arten- und Naturschutz. Zum Beispiel will die Bahn im Bereich des FFH-Gebietes Rosensteinpark Bäume an Neckarhang unterhalb von Schloss Rosenstein fällen. Diese Bäume sind mit den europarechtlich streng geschützten Arten Juchtenkäfer und Rosenkäfer besiedelt. Um die Bäume Fällen zu dürfen bedarf es einer Ausnahmegenehmigung der Europäischen Union. Da im bisherigen Verlauf von Stuttgart 21 schon einige Juchtenkäferbäume im Mittleren Schlossgarten illegaler weise gefällt wurden, wird der Erhaltungszustand der lokalen Juchtenkäferpopulation immer schlechter, so dass eine Ausnahmegenehmigung unzulässig ist.

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Die Kinder sammeln, zeichnen und pressen Wildblumen, beobachten die Entwicklung von Entenküken oder erleben das Verstreichen der Jahreszeiten am Lieblingssee, in der Kulturlandschaft oder im Wald. Jedes Jahr begleiten für den Wettbewerb der BUNDjugend Baden-Württemberg junge Naturforscher*innen ein Tier, eine Pflanze oder ein Biotop. Ihre Beobachtungen und Erkenntnisse dokumentieren sie in ihren Naturtagebüchern. BUND-Landeschefin Brigitte Dahlbender hat heute (11.2.) im Linden-Museum in Stuttgart die schönsten gewürdigt.

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Ende 2017 steht in der EU eine wichtige Entscheidung an: Ob das Pestizid Glyphosat für weitere 10 bis 15 Jahre zugelassen wird.

Die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation hat es als "wahrscheinlich krebserregend beim Menschen" eingestuft. Gemeinsam können wir jetzt ein starkes Zeichen gegen das meistgespritzte Pestizid der Welt setzen! Wir fordern: Keine Wiederzulassung für Glyphosat und transparentere Zulassungsverfahren für Pestizide in der EU!

Unterzeichnen Sie auch gegen Glyphosat...

Foto: Dietmar Reimer

Eine der größten Bedrohungen für die empfindlichen Ökosysteme der Meere ist die Überdüngung – eine direkte Folge von industrieller Landwirtschaft, Verkehr und Industrie mit fatalen Auswirkungen für die Artenvielfalt in Nord- und Ostsee.

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Bericht über eine Veranstaltung von fossil free Stuttgart und SÖS Linke Plus auf Einladung des Hohenheimer studentischen Referats politische Bildung vom 1.2.2017.

Am 27.7.2016 beschloss der Stuttgarter Gemeinderat die Neuausrichtung der Anlagerichtlinien hin zu nachhaltigen Prinzipien. Die Zielgruppe von fossil free sind institutionelle Investoren; man will durch die De-Investition aus Unternehmen der fossilen Wirtschaft eine öffentliche Debatte anstoßen und einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel herbei führen.

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Die schon seit vielen Jahren von verschiedenen Seiten angestrebte Sperrung des Vicinalweges für den Kfz-Verkehr im Naturschutzgebiet Greutterwald ist immer noch nicht in trockenen Tüchern. Nachdem die Firma Porsche löblicherweise einer sofortigen Sperrung eingewilligt hat, hängt eine zeitnahe Umsetzung immer noch an der Firma Nokia. Der BUND findet das Herumgezicke von Nokia äußert ärgerlich. Mehr...

Übernahmen wie von Monsanto durch Bayer oder die Aufteilung der Märkte von Kaiser’s/Tengelmann zwischen Rewe und Edeka sind nur die Spitze des Eisberges. Auf allen Stufen der Lieferkette vom Acker bis zur Ladentheke finden Konzentrationsprozesse mit einer enormen Dynamik statt.

Mit dem Konzernatlas 2017 möchten wir eine breit geführte gesellschaftliche Debatte dazu anstoßen. Viel Spaß bei der Lektüre!

Zum Download...

 

 

Foto: Albachiaraa / fotolia.com

Die neue deutsche Nachhaltigkeitsstrategie, mit der die Bundesregierung die globalen Nachhaltigkeitsziele (SDG) umsetzen will, ist nicht ehrgeizig genug: So enthält die Strategie keinen Fahrplan für den sozialverträglichen Ausstieg aus der Kohle. Dem immensen täglichen Flächenverbrauch setzt die Strategie kein Ende und auch in anderen Wirtschaftsbereichen setzt die Bundesregierung unbeirrt auf ein "Weiter so". Das Ziel, 20 Prozent Ökolandbau zu erreichen, enthält nicht den erforderlichen Bezug auf das Jahr 2030. Zudem werden die internationalen Auswirkungen deutscher Wirtschafts- und Agrarpolitik vernachlässigt. Für die nötige grundlegende sozial-ökologische Wende sind die verabschiedeten Ziele und Maßnahmen bei Weitem nicht ambitioniert genug.

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Am 14. Februar können die Mitglieder des Europäischen Parlaments CETA stoppen. Denn dann wird das Parlament über CETA, das Handelsabkommen zwischen der EU und Kanada abstimmen. Daher hat das "Stop TTIP"-Bündnis europaweit eine neue Kampagne gestartet.

Viele EU-Parlamentarier*innen aller Fraktionen haben sich bereits gegen CETA ausgesprochen. Machen SIe jetzt den CETA-Check und überprüfen Sie, ob Ihr Abgeordnete*r vorhat, gegen CETA zu stimmen. Und falls nein: Fordern Sie ihn oder sie auf! Einfach Postleitzahl eingeben und los gehts!

Jetzt mitmachen...

Pro Tag werden in Baden-Württemberg 5,2 Hektar überplant oder überbaut. BUND und NABU in Baden-Württemberg haben bei den Naturschutztagen am Bodensee an die Landesregierung appelliert, den Flächenverbrauch bis 2020 auf maximal drei Hektar pro Tag einzudämmen Netto-Null.

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Am 12.12.2016 wurde von den Stuttgarter Gemeinderatsfraktionen der CDU, SPD, Freie Wähler und FDP ein Antrag eingebracht, der die Wiederaufnahme der Planungen zum Baugebiet Schafhaus in Stuttgart-Mühlhausen vorsieht. Neben dem Baugebiet wollen die Antragsteller noch zusätzlich eine Umfahrungstrasse verwirklicht haben. Der BUND lehnt den erneuten Versuch das umstrittene Baugebiet, in dem primär flächenverschwenderische Reihen- und Einfamilienhäuser gebaut werden sollen, entschieden ab. Mehr Infos...

Foto: Günter J. Loos / BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) haben die Gemeine Keiljungfer (Gomphus vulgatissimus) zur "Libelle des Jahres 2017" gekürt.

Die Gemeine Keiljungfer steht für eine Gruppe von Libellenarten, die sehr stark von intakten Fließgewässern abhängig ist.

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Foto: papaya45 / pixabay.com

Es ist Winter, und auf eines ist Verlass: Du hast eine Meise! Im Garten jedenfalls, denn Meisen zählen dort zu unseren häufigsten Winter­gästen. Grund genug für eine kleine Meisen­kun­de, um die etwas knifflige Unter­scheidung unserer heimischen Arten zu erleichtern.

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Viele Tierarten, wie der Laubfrosch, Gefleckte Heidelibelle oder Violetter Feuerfalter, drohen zu verschwinden. Auch in Baden-Württemberg geht die Artenvielfalt zurück. Das BUND-Projekt „Biotopverbund Offenland“ kämpft gegen das Artensterben an, in dem es voneinander getrennte Biotopinseln in zwei Modellkommunen verbindet. Die heute  (7.12.) von der BUND-Landesvorsitzenden Dr. Brigitte Dahlbender und Umweltminister Franz Untersteller eingeweihte Ausstellung zeigt, welche Rolle verbundene Lebensräume für die Artenvielfalt spielen und wie der Landesweite Biotopverbund umgesetzt werden kann.

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„Weniger Fleisch produzieren und essen, bedeutet mehr Klimaschutz“, lautet die wichtigste Botschaft von Reinhild Benning. Die Agrarexpertin von Germanwatch beschrieb auf Einladung des Stuttgarter BUND im Bürgerzentrum West, was Politik, Bauern und Verbraucher zur Agrarwende beitragen können.

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Im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 muss der Untertürkheimer Güterbahnhof umgebaut werden. Bisher hat die Bahn keinen akzeptablen Vorschlag für die artgerechte Umsiedlung der geschützten Eidechsen-, Wildbienen- und Vogelarten gemacht. Die Idee, Mauereidechsen in die Esslinger Weinberge umzusiedeln lehnt der BUND ab. Mehr...

Foto: Heiner Ziegler / BUND

Die „Goldene Acht“ ist in Mittel- und Osteuropa sowie in Asien verbreitet. Als Wanderfalter legt sie  mehrere hundert Kilometer zurück. Über das Jahr bringt die Art drei oder vier Generationen hervor, die als Raupen überwintern.

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BUND sieht in Tempolimits wirksame und kurzfristige Luftreinhalte- und
Lärmschutzmaßnahme

Der BUND kritisiert, dass der Stuttgarter Regierungspräsident Reimer fast ausschließlich auf die Blaue Plakette setzt, um die Luftreinhalteprobleme in Stuttgart und anderen Städten in den Griff zu bekommen. Reimer hofft in dem Interview der Stuttgarter Nachrichten vom 15.11.2016, dass nach der Bundestagswahl im Herbst 2017 die Union ihren Widerstand aufgeben wird.

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Drohende Fahrverbote und Sanktionen des Europäischen Gerichtshofs erhöhen den Druck auf Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU), die Einführung der blauen Plakette zu beschleunigen. Großstädte wie Stuttgart, München oder Hamburg müssen ansonten in nächster Zeit mit Fahrverboten in den Innenstädten rechnen. Mehr...

Der BUND fordert rasche Maßnahmen um die Reduktion von Stickstoff zu beschleunigen. Nachdem das Land bestätigt, dass Geschwindigkeitsbegrenzungen außerorts massiv zur Abgassenkung beiträgt, plädiert der Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer für eine schnelle Schaffung von gesetzlichen Grundlagen, die Bundesverkehrsminister Dobrindt aktiv verhindert. „Tempolimits auf Außerortsstraßen und eine Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung sind am schnellsten von allen in der Diskussion befindlichen Maßnahmen umsetzbar.“Mehr...

500 Euro für einen umweltfreundlichen Umstieg von Zweirädern mit Zweitaktmotor auf Elektroroller oder Elektrofahrrädern? Der BUND fordert jenes Tübinger Konzept in Stuttgart zu übernehmen: „Solch eine Umstiegsprämie wäre speziell in der hochbelasteten Landeshauptstadt ein geeigneter Baustein bei der immer dringlich werdenden Luftreinhaltung“ Mehr...

Schildkröte Der BUND begrüßt die Ankündigungen von verschiedenen Zoohandlungen, wie Kölle-Zoo und Garten-Dehner, den Verkauf von Reptilien mittelfristig einzustellen. Die Zurückdrängung amphibischer Arten im Rheintal wird immer mehr als Bedrohung für heimische Wildtiere angesehen, die ihren Lebensraum verlieren. Das Verbot soll schneller kommen und alle Exoten umfassen. Mehr...

Der BUND in Stuttgart und der Fahrgastverband PRO BAHN sind sich einig: Die Tariferhöhung der VVS ist durch nichts gerechtfertigt! Häufiges Umsteigen - lange Umwege - überfüllte Stadtbahnen sind die ersten Resultate aus dem neuen Netz2016, welches wegen den aktuellen Baumaßnahmen von Stuttgart 21 notwendig wurde. Dass nun die Fahrgäste für weniger Komfort mehr Geld bezahlen müssen, findet BUND und PRO BAHN skandalös. Mehr...

Baustopp jetzt! Montage: Wondratschek

Nach dem Skandal, dass nun auch der Bundesrechnungshof Stuttgart 21 auf bis zu 10 Milliarden Euro schätzt, fordert der BUND die Bauarbeiten ruhen zu lassen und Alternativen aufzusuchen. Die Hauptverlierer dieser Kostenexplosion sind die Steuerzahler, die als Melkkuh dieses Prestigeprojekt finanzieren sollen. In der Pressemitteilung verweist der BUND auf eine Alternativplanung, die vorallem den Erhalt des oberirdischen Kopfbahnhofes sicherstellt. Mehr...

S21-Kombivorschlag, Visualisierung: WondratschekDie aktuelle Lage um das Stuttgart 21 nimmt immer gravierendere Züge an und sogar die ursprünglichen Befürworter des Milliardenprojekts bestätigen die vom BUND vertretene Position, das S21 in dieser Form nicht zukunftsfähig ist. BUND-Landesvorsitzende Brigitte Dahlbender macht in der heutigen Pressemitteilung deutlich: "Stuttgart 21 ist leider auch heute nicht in ganz wesentlichen Teilen vollständig geplant noch genehmigt. Es gibt immer noch keine qualizierten Aussagen zu den Kosten und dem Zeitablauf." Der BUND verfasste ein Positionspapier zur aktuellen Lage, in welchem Möglichkeiten für ein bahnstärkendes Projekt aufgelistet werden. Für diesen Vorschlag gibt es eine Übersichtskarte.

Foto: Thomas Stephan / BUND

In diesen Wochen bringen die Wildkatzen ihre Jungen zur Welt. Verborgen in Baumhöhlen oder im dichten Gebüsch verbringen sie ihre ersten Lebenstage. Doch schon bald erkunden die Jungen ihre Umgebung. Auch wenn sie allein und scheinbar mutterlos gefunden werden, empfiehlt der BUND, die Tiere nicht anzufassen oder mitzunehmen.

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Foto: Andreas Riedel / pixelio.de

Nun wissen wir endlich, warum Stuttgart 21 und die anschließende Neubaustrecke nach Ulm um so viel teurer wird und die Zeitpläne ständig gerissen werden – es ist der Artenschutz und insbesondere die streng geschützten Zaun- und Mauereidechsen. Dies ist zumindest der Tenor eines Interviews mit S21-Chef Manfred Leger, veröffentlicht in der Stuttgarter Zeitung am 7. April 2016. Mehr...

Es ist wieder so weit: die Schmetterlings-Saison 2016 beginnt!

Wollen Sie sich die Schmetterlinge in Stuttgart mal genauer anschauen? Dann kommen Sie zu unserem Schmetterlingsspaziergang! Dabei können Sie die kleinen Flattermänner sogar einfangen und mit Hilfe eines Experten bestimmen. Danach werden die Schmetterlinge natürlich wieder frei gelassen, so dass sich jeder an ihnen erfreuen kann. 

Hier finden Sie unere Termine für die Schmetterlings-Spaziergänge 2016!

Liebe Stuttgarter Freundinnen und Freunde der Erde,

2016 ist das Jahr der Landtagswahlen, der Flüchtlingsdebatten, des Feinstaubalarms und das Jahr
nach der großen Klimakonferenz in Paris, das Jahr, in dem wir nun endlich Ergebnisse sehen wollen. Klimaschutz wird einer der Schwerpunkte des BUND Stuttgart in diesem Jahr sein. Fossil Free
Stuttgart hat beispielsweise eine Podiumsdiskussion mit Landtagskandidatinnen und -kandidaten
durchgeführt – Bericht auf Seite 5. Dieser Rundbrief soll einen kleinen Eindruck geben von dem,
was in den letzten Monaten stattgefunden hat und was für die nächsten Monate geplant ist. Er soll
wiederspiegeln, wofür der BUND Stuttgart steht und welche Positionen er zu aktuellen Fragen bezieht.

 

Wenn Sie den Kreisrundbrief nicht per Post oder E-Mail erhalten haben ist das gar kein Problem - hier finden Sie die online Version.

Foto: Jochen Fischer

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, kritisiert die Genehmigung  der Schiffanlagestelle am Atomkraftwerk Neckarwestheim. „Die EnBW plant den Neckar als Drehscheibe für Atommüllverschiebungen zu nutzen. Hochradioaktive Brennelemente aus dem AKW Obrigheim und radioaktiv belastete Materialien aus dem Abriss sollen hin und her geschippert werden. Die großen Risiken für Mensch und Umwelt, etwa bei einer Havarie eines Schiffes werden ausgeblendet, kritisiert die BUND Landesgeschäftsführerin Sylvia Pilarsky-Grosch.

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Foto: Jürgen Fälchle/Fotolia

Der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegte Entwurf für den neuen Bundesverkehrswegeplan (BVWP) wird vom BUND Baden-Württemberg kritisiert. BUND vermisst Alternativen zum Straßenbau und fordert Nachbesserungen bei Schienenprojekten.

 

Was machen Schmetterlinge eigentlich im Winter? Dieser Frage sind wir gemeinsam mit der Musikschule Gerlingen nachgegangen. Das Ergebnis war das Konzert „Die Reise des Distelfalters“.

Der Distelfalter jedenfalls kann nicht in Deutschland überwintern, deshalb begibt er sich jedes Jahr auf eine lange Reise – von Deutschland bis nach Afrika. Diese Reise haben junge Pianistinnen und Pianisten der Musikschule Gerlingen musikalisch dargestellt und der BUND hat Impulse zum Distelfalter sowie zu Schmetterlingen im Winter gegeben. Wussten sie zum Beispiel, dass der kleine Distelfalter bei seiner Reise sogar die Alpen überquert? Hier den Bericht lesen...

"Immer mehr Menschen möchten wissen, wie ihre Lebensmittel und vor allem das Fleisch, das sie essen, hergestellt werden. Sie stellen sich Fragen nach den Auswirkungen der Fleischproduktion auf Umwelt, Gesundheit und Gerechtigkeit. Das ermutigt viele Initiativen und Unternehmen, sich für eine ökologische Form der Tierhaltung einzusetzen. Doch gleichzeitig werden immer neue Megaställe genehmigt, wird die Fleischproduktion für die internationalen Märkte ausgeweitet.

Der neue Fleischatlas 2016 – Deutschland Regional wirft einen Blick in die Bundesländer und zeigt anhand vieler Beispiele anschaulich, wie die gesellschaftlichen Ansprüche und die Realität der Fleischproduktion an vielen Orten weit auseinanderklaffen.
" - die Heinrich-Böll-Stiftung und der BUND über den Fleischatlas 2016.

 

Den Fleischatlas 2016 können Sie hier bestellen und downloaden.

Foto: Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM) / pixelio.de

Der BUND beschäftigt sich nicht nur mit Umwelt- und Naturschutz, sondern auch mit den Themen Flüchtlingsströme, Ursachenbekämpfung und Gerechtigkeit. Warum sind uns diese Themen wichtig? Und wie lässt sich das unter anderem durch die Satzung des BUND erklären? Dazu äußert sich Dr. Brigitte Dahlbender, Vorsitzende des BUND-Landesverband Baden-Württemberg. Mehr...

Diese Woche wird der Stuttgarter Gemeinderat das Energiekonzept „Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart“ beschließen. Der BUND begrüßt die Verabschiedung des mit breiter Bürgerbeteiligung erarbeiteten Energiekonzeptes. Es besteht sogar die große Möglichkeit, das Stuttgarter Fernwärmenetz aus den Händen der EnBW AG wieder in Bürgerhand zu bekommen. Mehr...

Foto: Fossil Free Stuttgart

Städte tragen eine große Verantwortung im Kampf gegen den Klimawandel, denn ihre Emissionen entsprechen mancherorts denen ganzer Länder. So stößt etwa Stuttgart so viel CO2 aus wie Paraguay. Deswegen fordert Fossil Free Stuttgart die Stadt Stuttgart dazu auf, ihre Geldanlagen aus Unternehmen der fossilen Brennstoffindustrie abzuziehen, also zu divestieren, und in erneuerbare Energiequellen zu investieren. Unsere Forderung auf den Punkt gebracht: Divest Stuttgart!

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Störfälle müssen sofort gemeldet werden!

Als am 22. September 2015 abends aus dem Müllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster mit einem schlagartigen Anstieg Quecksilber austrat, wurde geschwiegen. Erst acht Tage später teilte der aktienorientierte Betreiber EnBW der Öffentlichkeit mit, dass der Austritt von Quecksilberemissionen rasant den Grenzwert überschreitet hat. Der BUND hakte beim Regierungspräsidium nach und bekam eine Antwort.

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CO2-Ziele von Paris auf Stuttgarter Straßen anwenden

Der BUND Regionalverband sieht das Instrument eines Feinstaubalarms mit Handlungsempfehlungen auf freiwilliger Basis ab Mitte Januar 2016 in Stuttgart äußerst kritisch und sieht darin einen Flop mit Ansage. Denn die Erfahrungen in vielen Bereichen zeigen, dass Appelle an die Freiwilligkeit nicht fruchten.

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Der BUND begrüßt, dass die Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 noch einmal auf den Prüfstand kommen soll. Mit Hinblick auf die demnächst beginnende Bürgerbeteiligung zum Rosensteinquartier ist dies dringend notwendig. Die Sorge, Stuttgart 21 könne Kapazitätsprobleme haben und man daher zusätzliche oberirdische Gleisflächen benötigt, wird  immer größer. Aus dem Bundesverkehrsministerium gibt es brandaktuell zudem deutliche Hinweise, dass Stuttgart 21 ein enormes Problem mit einer Realisierung des Deutschlandtaktes haben wird.

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Unter dem Motto „TTIP & CETA stoppen! Für einen gerechten Welthandel“ haben am Samstag etwa 250.000 Menschen gegen die Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) und zwischen der EU und Kanada (CETA) protestiert. Zur Demonstration aufgerufen hatte ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis.

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BUND kritisiert Verdoppelung der Baustellenfläche am Filderportal

Die Bahn hat beim Eisenbahnbundesamt eine weitere Planänderung für das Großprojekt Stuttgart 21 beantragt. Konkret geht es um die 5. Planänderung zum Planfeststellungsabschnitt 1.2 - Erweiterung der Baueinrichtungsfläche am Portal des Fildertunnels auf Plieninger Gemarkung. Der BUND hat beim Eisenbahnbundesamt eine kritische Stellungnahme abgegeben.

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20. Januar 2015

Lob und Tadel zu Luftreinhaltemaßnahmen für den Raum Stuttgart

Pressemitteilung

Lob und Tadel zu Luftreinhaltemaßnahmen für den Raum Stuttgart


Der BUND begrüßt einige Luftreinhaltemaßnahmen, die gestern Stuttgarts Oberbürgermeister Kuhn und Verkehrsminister Hermann vorgestellt haben. Dazu zählt z.B. die schnelle Einführung von Tempo 40 an Steigungstrecken und dir raschere Umsetzung des Parkraumanagements in der Innenstadt und Bad Cannstatt. Auch das endlich das Thema Hausheizungen angegangen werden soll, deckt sich mit der BUND-Stellungnahme zur 2. Fortschreibung des Stuttgarter Luftreinhalteplans.  

Scharf kritisiert der BUND jedoch, dass ... [mehr lesen]

Ein trojanisches Pferd namens TTIP in Stuttgart

Das 8m große trojanische Pferd in Stuttgart- Foto: Gergely Kispal

Freihandelsabkommen TTIP, TiSA und CETA schränken kommunale Demokratie ein

Stuttgart soll sich gegen das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA aussprechen: Dies forderte am 21. November ein breites Bündnis Stuttgarter Organisationen vom Stuttgarter Gemeinderat. Das 8 Meter große trojanische Pferd vor dem Rathaus betont die Gefahr der versteckten Folgen der Abkommen. In Folge der Handelserleichterung drohen auch Umwelt-, Sozial-, Arbeits- und Verbraucherschutzstandards zu fallen. Mehr<xml></xml>

In Hamburg weht ein laues NO2-Lüftchen – in Stuttgart brennt der Kittel

BUND fordert schnell wirksame Luftreinhalte-Maßnahmen nach Hamburg-Urteil

Die Stadt Hamburg muss mehr für eine bessere Luftqualität unternehmen. Das dortige Verwaltungsgericht gab am 6. November 2014 der Klage des BUND Hamburg und eines Anwohners einer vielbefahrenen Straße Recht.

Die Richter verpflichten die Hansestadt, neue Schritte zu unternehmen, damit die seit 2010 verbindlichen EU-Grenzwerte für das schädliche Gas Stickstoffdioxid möglichst rasch eingehalten werden. Das bedeutet, der aktuelle Luftreinhalteplan in Hamburg ist nicht ausreichend und muss umgehend mit schnell wirksamen Maßnahmen nachgebessert werden. [MEHR LESEN]

In einer umfangreichen Stellungnahme setzt sich der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) kritisch mit der zweiten Fortschreibung des Stuttgarter Luftreinhalteplans auseinander.

"Angesichts der anhaltend prekären Luftsituation mit erheblichen Grenzwertüberschreitungen in der Landeshauptstadt sind wir von dem Entwurf maßlos enttäuscht. Kraftlos, saftlos, harmlos - das Regierungspräsidium entwickelt keine neuen Ideen und wirkungsvolle Maßnahmen gegen Feinstaub und Stickoxide, sondern präsentiert fast nur Maßnahmen, die von der Stadt Stuttgart bereits beschlossen oder gar schon umgesetzt sind ", kommentiert BUND Regionalgeschäftsführer Gerhard Pfeifer, den vorliegenden Planentwurf.[mehr]

Sie misten aus?

Wir suchen Gebrauchtes für unsere Kindergruppe in der Kinder-Wildnis in Stuttgarts Westen:

Wir brauchen: eine Plane als Regenschutz, Lesebücher mit guten Kurzgeschichten zur Natur. Dazu Gartenhandschuhe, um Brombären zu zähmen und noch vieles mehr.

Können Sie uns aushelfen? Unsere aktuelle Material-Bedarfsliste finden Sie hier.

Veggieday Stuttgart


Aktuelle Termine des BUND Stuttgart

20. Februar 2017

19:00 - 21:00

Feinstaubmessen mit Frank Riedel

Das OK Lab Stuttgart widmet sich zur Zeit der Feinstaubmessung. Selbst gebaute Feinstaubmessgeräte...

03. März 2017

15:00 - 18:00

Arbeitskreis Suffizienz

Liebe Interessierte der AG Suffizienz von BUND und BUNDjugend, Wir freuen uns sehr darüber, Dr....

03. März 2017

19:30 - 21:30

Lesung & Mini-Workshop: Plastikfasten ist gar nicht so schwer

Der Karneval neigt sich bald dem Ende, die Fastenzeit beginnt. Viele Menschen nehmen diese Zeit...

10. März 2017

19:30 - 21:00

6 Jahre nach Fukushima - "Leben mit der atomaren Katastrophe"

mit Tomoko Arai und Dr. J. Schmid Eintritt frei Es laden ein: Ärzte zur Verhütung des...

19. März 2017

11:15 - 12:15

Plitsch & Platsch – zwei Wassertropfen entdecken die Welt

Der BUND Stuttgart und die Jugendmusikschule Gerlingen laden Jung und Alt zu dem Konzert „Plitsch...

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