Mobilität

Der Verkehrssektor heizt dem Klima gewaltig ein. Ein Fünftel des persönlichen CO2–Fußabdrucks geht auf das Konto des Verkehr. Und die Werte steigen stetig an! Außerdem sind Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren direkt für Feinstaub und weitere gesundheitsschädliche Emissionen verantwortlich. Aber wir können etwas dagegen tun!

5 Ideen zum Klimafasten:

  • Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit fahren
  • Mitfahrgelegenheiten nutzen
  • Die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen (und gleichzeitig Zeit, z.B. zum Lesen, gewinnen)
  • Einen Spaziergang zum Supermarkt machen
  • Im nächsten Urlaub spannende Orte mit dem Zug entdecken

Die Situation: Der Verkehrssektor heizt dem Klima gewaltig ein. Ein Fünftel des persönlichen CO2-Fußabdrucks geht auf das Konto des Verkehrs. In anderen Bereichen sind seit 1990 die CO2-Emissionen rückläufig, nicht so beim Verkehr: sie steigen stetig an! Und: Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren sind direkt für Feinstaub und weitere gesundheitschädliche Emissionen verantwortlich (und sorgen zudem auch für den Feinstaub, der auf den Straßen aufgewirbelt wird).

Was können wir tun? Wir können unsere Perspektiven ändern, wenn wir ganz bewusst auf andere Verkehrsmittel umsteigen.

Im Mittel ist man nach einer Untersuchung des Umweltbundesamtes bei einer Wegstrecke von 9 km per Auto gleich lang unterwegs wie per pedelec; wer Fahrrad fährt, tut etwas für seinen Geldbeutel, seine Fitness und die Umwelt. Vielleicht also einfach mal einen Monat mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren und schauen was passiert...!

NEU:

Die mittlere jährliche CO2-Ersparnis beim Umstieg vom Auto aufs pedelec beträgt 840 * kg CO2!

* bei 15 km Pendelweg, Fußabdruck pedelec: 20, Auto mit Verbrennungsmotor: 160 g CO2 pro km (ITD, IFEU: pedelection, 2015: Ökobilanz über den gesamten Lebensweg).

E-Mobilität: Einige Weltrekordhalter fahren auf Stuttgarts Straßen zur Arbeit. Klicken Sie hier.

Und auch beim Thema Reisen kann man viel fürs Klima tun. Das geht vor allem, wenn man auf Flugreisen verzichtet und auf Bus und Bahn umsteigt. Mehr Infos zu nachhaltigen Reisen hier.

Wenn man doch mal fliegt, kann man das CO2 auch kompensieren. Hier gibt es eine Übersicht über empfehlenswerte Kompensationsprojekte

Zu Fuß:

Wie wäre es, wenn Du nächstes Mal einfach zum Supermarkt läufst, anstatt mit dem Auto zu fahren? So tust Du etwas fürs Klima und machst gleichzeitig noch einen Spaziergang. An manchen Orten ist es aber schwierig, die täglichen Einkäufe fußläufig zu bewältigen - dann sind neben den rein verkehrstechnischen Maßnahmen Initiativen gefordert, um Stadtteilzentren aufwerten. Die gesetzliche Grundlage (das GQP) besteht seit 2015, wie man am Beispiel der Tübinger Straße sehen kann.

 

Fahrrad / Pedelecs:

Fahrrad fahren macht Spaß und ist gut für die Fitness! Warum also nicht einfach mal mit dem Rad zur Arbeit fahren? Falls das durch die vielen Berge in Stuttgart schwierig wird, ist das E-Bike eine super Alternative.

Im Mittel ist man nach einer Untersuchung des Umweltbundesamtes bei einer Wegstrecke von 9 km per Auto gleich lang unterwegs wie per pedelec. Und wer Fahrrad fährt, tut etwas für seinen Geldbeutel, seine Fitness und die Umwelt.

Die mittlere jährliche CO2-Ersparnis beim Umstieg vom Auto aufs pedelec beträgt 1,58 t CO2! Das sind immerhin 13,7 % des Pro-Kopf Verbrauches in Deutschland

 

Öffentliche Verkehrsmittel:

In Stuttgart besteht ein gut vernetztes Angebot des öffentlichen Verkehrs und elektrisch betriebener Carsharing-Fahrzeuge. Das Zauberwort heißt Multimodalität. Im Stuttgarter polygo sind u.a. der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), car sharing, bike sharing und der Bibliotheksausweis zugänglich: die teilnehmenden Organisationen sind: VVS, car2go, flinkster, stadtmobil, nextbike, call a bike EnBW- Ladesäulen, Stadtbibliothek).

 

Reisen:

Freust du dich schon auf deinen nächsten Urlaub? Bestimmt!

Und noch schöner wird dein Urlaub, wenn du mit gutem „ökologischen Gewissen“ reisen kannst. Dabei musst du gar nicht so viel beachten. Viele CO2-Emissionen kannst du schon einsparen, indem du auf das Fliegen verzichtest. Denn die CO2-Emissionen eines Fernfluges entsprechen ungefähr einem Jahr Autofahren. Wenn möglich, sollte man also eine Alternative zu dem Flugzeug wählen. Stell dir doch bei deiner nächsten Urlaubsplanung folgende Frage: Wie weit muss ich wegfahren, um das, was ich erleben will,  auch wirklich tun zu können? Die meisten Ziele erreichst du bestimmt mit Bus, Bahn oder Fahrrad. Falls du dein Ziel wirklich nur mit dem Flugzeug erreichen kannst, dann achte am besten darauf, dass die Dauer deiner Reise in einem vernünftigen Verhältnis zum Energieverbrauch bei der An- und Abreise steht. Deine Flüge kannst du außerdem auf  atmosfair.de prüfen und den CO2-Ausstoß durch einen Beitrag für Klimaschutzprojekte kompensieren.

Damit du dir vorstellen kannst, wie eine nachhaltige Reise aussehen könnte, findest du hier das Angebot „Kanutraum“ von dem Anbieter „Rucksackreisen“...

Und auch bei den BUND Reisen werden spannende Reiseziele erkundet, wobei auf Flugreisen komplett verzichtet wird.