Plastikfasten

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nur schwer wegzudenken. Die meisten Produkte, die wir ständig gebrauchen, werden daraus hergestellt. Aber: für fast jedes Produkt aus Plastik gibt es auch eine Alternative. Wenn man auf Plastik verzichtet, kann man etwas für die Umwelt, Natur, sich selbst und sogar seinen Geldbeutel tun.

5 Ideen zum Klimafasten:

  • Plastiktüten durch eine Stofftasche ersetzen
  • Kleidung aus Naturmaterialien kaufen
  • einkaufen auf dem Wochenmarkt, dem Biomarkt, dem Hofladen oder im unverpackt-Laden
  • Kosmetikprodukte selber machen
  • Kunststoffverpackungen wiederverwerten

Was können die Hersteller der Produkte tun?

Sie könnten, wo immer es technisch geht, Kunststoffe durch andere, am besten natürliche, biologisch abbaubare Materialien ersetzen. Bei Verpackungen könnte mehr auf Papier und Karton ausgewichen werden, Einweggeschirr könnte aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt werden oder gleich als essbare Verpackung hergestellt werden. Die Waffel in der Eisdiele ist das bekannteste Beispiel dafür. Manche Produkte können aus Holz, Metall oder Glas, statt aus Kunststoff gefertigt werden und wären dadurch ggf. sogar länger nutzbar. Kleider könnten wieder mehr aus Wolle, Seide, Leinen oder Baumwolle hergestellt werden. Und auf manche Produkte könnte man schlichtweg verzichten, wie die überdimensionierten Werbeverpackungen, die kleine Dinge im Laden riesig groß und wertvoll aussehen lassen, aber sonst keinerlei Nutzen haben.

Was können wir Verbraucher tun?

Wir können den Konsum umweltschädlicher Produkte vermeiden. Was wir nicht mehr kaufen, wird auch nicht mehr hergestellt. Inzwischen gibt es für fast alles Ersatzprodukte - zum Beispiel auf Online-Shops wie monomeer. Und auch im Schüttgut in Stuttgart kann man unverpackt einkaufen. Vieles kann man auch selber machen - zum Beispiel Zahnpasta, Cremes und so weiter. Dabei spart man nebenbei auch noch Geld.

Sehen Sie sich in der Fastenzeit doch mal das Angebot in den Läden und Märkten genauer an. Suchen Sie doch mal für Dinge, die Sie ständig benützen, oder kürzlich erst gekauft haben nach umweltfreundlicheren Alternativen. Was hätte mein Kugelschreiber oder der Bleistiftspitzer eigentlich gekostet, wenn ich den aus Holz oder Metall gekauft hätte? Die Packung Wachsmalkreiden für die Kinder gibt es vielleicht auch im Karton, oder man kann sogar jede Kreide einzeln kaufen. Dann braucht man keine neue Packung, wenn die Lieblingsfarbe aufgebraucht ist.

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nur schwer wegzudenken. So viele Produkte, die wir ständig gebrauchen, werden daraus hergestellt. Aber es gibt eine Menge Produkte, die wir zwar gebrauchen - genau einmal, dann werden sie bereits Müll, der entsorgt werden muss. Darunter fallen fast sämtliche Verpackungen aber auch so Dinge wie Einweggeschirr.

Kunststoffe sind überwiegend Erdölprodukte. Somit steckt in den Kunststoffen fossile Energie, und sie enthalten den Kohlenstoff, der in Jahrmillionen von der Natur gebunden und im Boden abgelagert wurde. Und wenn sie in der Müllverbrennungsanlage landen, dann wird dieser Kohlenstoff als CO2 freigesetzt und trägt zum Treibhauseffekt bei. Wenn sie nicht in der Müllverbrennungsanlage landen, dann auf Deponien, als unschöner Müll in der Landschaft, oder als winzige Plastikteilchen in den Flüssen und Ozeanen, wo sie inzwischen zu einer ernsten Gefahr für die Meeresbewohner werden. Denn eine der einerseits gewünschten, andererseits eben umweltschädlichen Eigenschaften der Kunststoffe ist ihre chemische Beständigkeit. Kunststoffprodukte gehen oft nach zu kurzer Zeit kaputt, aber sie werden dennoch nicht biologisch abgebaut, sondern überdauern als unbrauchbarer Müll Jahrzehnte und Jahrhunderte.

Was können die Hersteller der Produkte tun? Sie könnten, wo immer es technisch geht, Kunststoffe durch andere, am besten natürliche, biologisch abbaubare Materialien ersetzen. Bei Verpackungen könnte mehr auf Papier und Karton ausgewichen werden, Einweggeschirr könnte aus biologisch abbaubaren Materialien gefertigt werden oder gleich als essbare Verpackung hergestellt werden. Die Waffel in der Eisdiele ist das bekannteste Beispiel dafür. Manche Produkte können aus Holz, Metall oder Glas, statt aus Kunststoff gefertigt werden und wären dadurch ggf. sogar länger nutzbar. Kleider könnten wieder mehr aus Wolle, Seide, Leinen oder Baumwolle hergestellt werden. Und auf manche Produkte könnte man schlichtweg verzichten, wie die überdimensionierten Werbeverpackungen, die kleine Dinge im Laden riesig groß und wertvoll aussehen lassen, aber sonst keinerlei Nutzen haben.

Alternativen oder Verzicht

Was können wir Verbraucher tun? Wir können den Konsum umweltschädlicher Produkte vermeiden. Wenn wir das nicht mehr kaufen, wird es auch nicht mehr hergestellt. Manchmal ist es allerdings schwierig, Ersatzprodukte zu finden, manchmal bekommt man sie überhaupt nicht oder sie sind so teuer, dass man sie dann auch nicht will. Aber es ist doch mal einen Versuch wert.

Wo steckt der Kunststoff im Haushalt? Anteile...

Versuchen Sie doch mal konsequent in der Fastenzeit Kunststofftüten zu vermeiden. Nehmen Sie eine Baumwolltasche mit zum Obsthändler, die schwereren Einkäufe trägt man sowieso besser mit einem Rucksack, als in Tüten in der Hand oder fährt sie in einem Marktroller nach Hause.

Versuchen Sie doch mal konsequent in der Fastenzeit Kunststoffeinwegverpackungen, auch solche wie Getränkekartons die dennoch Kunststoffe enthalten, zu vermeiden. Das ist schon schwieriger, aber Säfte, Milch, Sahne und Joghurt gibt es in Glas-Mehrwegverpackungen. Obst und Gemüse können Sie auch unverpackt kaufen. Das ist manchmal teurer, aber wesentlich umweltfreundlicher.

Sehen Sie sich in der Fastenzeit doch mal das Angebot in den Läden und Märkten genauer an. Suchen Sie doch mal für Dinge, die Sie ständig benützen, oder kürzlich erst gekauft haben nach umweltfreundlicheren Alternativen. Was hätte mein Kugelschreiber oder der Bleistiftspitzer eigentlich gekostet, wenn ich den aus Holz oder Metall gekauft hätte? Die Packung Wachsmalkreiden für die Kinder gibt es vielleicht auch im Karton, oder man kann sogar jede Kreide einzeln kaufen. Dann braucht man keine neue Packung, wenn die Lieblingsfarbe aufgebraucht ist.Verkauft eigentlich noch jemand Sportkleidung wie Jogginghosen, T-Shirts und Pullis aus Baumwolle oder haben hier die Kunstfasern den Markt erobert? Funktionen auch durch alternative Materialien?

Wieviel Kunststoff fällt in welchem Bereich an? Ist er immer die schlechtere Alternative? Welche Aspekte sind außer der Klimawirkung wichtig?

Klimawirkung: Wie ist der ökologische Fußabdruck für den Verbraucher? Interessant sind Vergleiche mit alternativen Materialien. Dazu kann man Daten aus Ökobilanzen heranziehen; eine Sammlung im probas; diese beruht auf Studien (z.B. Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie oder IFEU, DUH oder ökoinstitut,...).

Z.B. probas-Daten, hier für die Rohstoffe: 2,7 t CO2eq pro t PET, dagegen Baumwolle 26 t CO2eq pro t), 2,7 t CO2eq pro t PET gegen 0, 6 t CO2eq pro t Glas (Herstellung bis Verpackung).