Gefahrenzone Neckartor/Stuttgart: KiTa zwischen Feinstaub und Elektrosmog

Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart, 28.03.2017
Zumeldung zur Feinstaubdemo am 30.03.2017


Die Bürgerinitiative Mobilfunk Stuttgart weist darauf hin: Auf dem Dach der Schwabengarge, direkt über der dreckigsten Kreuzung Deutschlands, ist ein Kindergarten. Die Kinder im Kindergarten "Polifant" auf dem Dach der Schwabengarage sind doppelt gefährdet: durch den Feinstaub und durch eine Batterie von mehr als 20 Mobilfunksendeanlagen. Die WHO stuft die Mobilfunkstrahlung und Autoabgase in dieselbe Kategorie 2B „potentiell Krebs erregend“ ein. Der Kindergarten ist mit extrem hohen Werten belastet, die in anderen Ländern verboten wären. Im Klettergerüst sind die Kinder einer Belastung von über 50 000 µWatt/m 2  ausgesetzt, in der Sitzlandschaft sind es über 40 000 µWatt/m 2 , im Sandkasten über 25 000 µWatt/m 2 . Dauerhaft! Zum Vergleich: der BUND fordert einen Grenzwert bei Dauerbelastung von 1 µWatt/m 2  und einen einklagbaren Schutzstandard von 100 µWatt/m 2.

Krankmachende Kombinationswirkung
Peter Hensinger, Sprecher der Bürgerinitiative, warnt: "Diese Kinder sind hohen Gesundheitsrisiken ausgesetzt. Kinder sind besonders sensibel. Aus der Umweltmedizin ist klar: die Kombinations - und Langzeitwirkung der Umweltgifte, denen diese Kinder, aber auch ihre Erzieher, ausgesetzt sind, wird sie krank machen, v.a. weil ihr Immunsystem massiv geschädigt wird. Die Stadt Stuttgart, insbesondere das Gesundheitsamt, müssen hier eingreifen."  Die Kombinationswirkungen der Umweltgifte führen zu einer hoher Anfälligkeit für eine Palette entzündlicher Erkrankungen, z.B. Kopfschmerzen, Erschöpfungssyndromen bis zu möglichen Langzeitauswirkungen wie Krebs. Das ist durch viele Forschungsergebnisse inzwischen bestätigt.   
Grenzwerte schützen nicht
Die Kindergartenbetreiber werden jetzt einwenden: die Grenzwerte würden eingehalten. Stimmt nicht: diese Grenzwerte gelten für einen Kurzzeitaufenthalt von ca. 6 Minuten. Sie sind nicht für Kinder und sensible Personen definiert, und beinhalten keinerlei medizinische Kriterien, sondern definieren nur eine Erwärmungsgefahr durch die Strahlung, die bei Sendemasten real gar nicht besteht.

Der Gemeinderat muss handeln
Die Bürgerinitiative fragt: Weiß die Kindergarten-Aufsichtsbehörde und das Gesundheitsamt, welch
hohen Belastungen diese Kinder ausgesetzt sind? Der Bürgermeister und der Gemeinderat sind für die Gesundheit der Stuttgarter Kinder verantwortlich. Wir fordern OB Fritz Kuhn und die Fraktionen auf, diesen Gesundheitsskandal abzustellen.  
Es gab eine freiwillige Selbstverpflichtung der Mobilfunkbetreiber, zu sensiblen Bereichen wie
Kindergärten und Krankenhäusern Sicherheitsabstände einzuhalten. Das tun sie nicht. Deshalb fordert unsere Bürgerinitiative: Diese Mobilfunkmasten müssen sofort abgeschaltet werden!

Mehr Informationen und ein Flugblatt zu diesem Skandal auf unserer Homepage:
www.MobilfunkStuttgart.de

Rückfragen: Peter Hensinger, 0711 - 63 81 08, peter.hensinger@diagnose-funk.de



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