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BUND Kreisverband Stuttgart

Bürgerhaushalt 2019

Der Bürgerhaushalt ist eine Bürgerbeteiligung: für welche Bereiche des öffentlichen Lebens soll die Stadt Stuttgart mehr Geld ausgeben – und für welche weniger? Der BUND Stuttgart stellt einige Vorschläge zu Umwelt und Natur in Stuttgart vor.

Naturschutz

Wandelwege auf der Wangener Höhe beschildern und Trockenmauern reparieren

Vorschlagsnr: 53536

Gebiet: Wangen

Vor einigen Jahren wurden von der Stadtverwaltung auf der Wangener Höhe die sogenannten Wandelwege, schmale Fußwege mit Natursteinstaffeln und Trockenmauern, instand gesetzt. Die Beschilderung ist inzwischen z.T. verschwunden und Trockenmauern sind z.T. eingestürzt. Fehlende Schilder sollten daher mit Mitteln aus dem Bürgerhaushalt ergänzt werden...

Zu dem Vorschlag

Käppeleshau und Egelseer Heide als Biotop entwickeln

Vorschlagsnr: 53548

Gebiet: Obertürkheim; Themen: Grünflächen, Wald, Friedhöfe

Die Stadt Stuttgart besitzt im Käppeleshau und auf der Egelseer Heide große Flächen, die als naturschutzfachliche Ausgleichsmaßnahme für Stuttgart 21 vorgehalten aber von der Bahn nicht genutzt werden. Sie sollten dringend aufgewertet und als Biotop für Wildpflanzen und Insekten entwickelt werden. Die Aufwertung kann als Ausgleich für Bauprojekte im Rahmen des Ökokontos verwendet werden.  

Zu dem Vorschlag

Verwilderte Weinberge als Biotop für Eidechsen und Insekten entwickeln

Vorschlagsnr: 53544

Gebiet Stuttgart (gesamt)

In Stuttgart gibt es zahlreiche ehemalige private Weinberge mit Trockenmauern, die nicht mehr bewirtschaftet werden. Sie sollten von der Stadt aufgekauft und als Biotopflächen für Insekten, Eidechsen und Wildpflanzen optimiert werden. Zukünftig können sie als Ökokontomaßnahmen an Bauherren verkauft werden, als Ausgleich für deren Eingriffe in Natur und Landschaft. Auch die Bahn dürfte im Rahmen von Stuttgart 21 daran Interesse...

Zu dem Vorschlag

Lebenswertes Stuttgart

Was wird aus meinem Müll? Nachweis-Pflicht der Stadt

Vorschlagsnr: 52599

Die Stadt verpflichtet sich, vierteljährlich lückenlos Auskunft darüber zu geben, was mit dem in der Stadt gesammelten Müll passiert. Wird der Müll an Dritte weitergereicht, so muss ebenso lückenlos über die weitere Verwertungskette Auskunft gegeben werden. Kann die Verwertungskette nicht geklärt werden, so darf der Müll nicht an Dritte weitergegeben werden. Das gilt für sämtlichen privaten Müll: Restmüll, Biotonne, Papier, gelber Sack, Sperrmüll, Wertstoffe und...

Zu dem Vorschlag

Obligatorische Festsetzung von Fassadenbegrünung bei neuen Bebauungsplänen

Vorschlagsnr: 52909

Extensive Dachbegrünung auf Flachdächern ist in Stuttgart seit Jahren Standard bei neuen Bebauungsplänen. Grüne Wände und Fassadenbegrünung sollen bei allen neuen Bebauungsplänen in der Innenstadt und in grün-defizitären Gebieten obligatorisch festgesetzt werden. Die Mittel für den städtischen Fonds zur Förderung der Fassadenbegrünung und Begrünung von Hinterhöfen sind gegebenenfalls zu erhöhen. 

Zu dem Vorschlag

Pilotprojekt Gebäude-Begrünung mit Photovoltaik

Vorschlagsnr: 52602

Die Stadt Stuttgart erprobt das o.g. Konzept von gekoppelter Gebäudebegrünung und halbtransparenter PV exemplarisch an drei geeigneten städtischen Gebäuden unterschiedlicher Lage und Nutzung (z.B. Schule, Krankenhaus und Bürogebäude). Wissenschaftliche Partner aus der Region sind einzubinden und die Kosten sind durch geförderte Forschungsprojekte zu reduzieren. Bei der Wahl der Bepflanzung ist auf positive Effekte auf die Biodiversität zu achten.

Zu dem Vorschlag

Verkehr

Umweltprämie für den Austausch von Zweitakt-Rollern

Vorschlagsnr: 50904 

Technisch veraltete Motorroller emittieren im Vergleich zu modernen Autos 124-mal mehr Schadstoffe als Viertakter, wie Schweizer Forscher herausgefunden haben. In Bangkok, wo Zweitakter 10 Prozent des Gesamtbenzinverbrauchs ausmachen, verursachen diese sogar 60 Prozent der Gesamtschadstoffe. EU-weit kommen Zweitakter zwar nur auf ein Prozent des Benzinverbrauchs, trotzdem bieten sie ein enormes Verbesserungspotential, denn Zweiräder sind heute von der Umweltplakette ausgenommen und für sie galt bis vor kurzem noch die Euro-2-Norm, welche deutlich höhere Grenzwerte als bei allen vergleichbaren Fahrzeugen zugelassen hat...

Zu dem Vorschlag

Jahresticket für 365 € für die Tarifzone 1 des VVS einführen

Vorschlagsnr: 50162 

Die Einführung einer einzigen Tarifzone für das Stadtgebiet Stuttgart stellt eine ideale Voraussetzung dafür dar, nun einen Schritt weiterzugehen: für die Tarifzone 1 ein 365-€-Jahresticket einzuführen. Damit würde man dem Beispiel der Wiener Linien folgen, wo das 365-€-Ticket innerhalb von 5 Jahren zu einer Verdoppelung der Anzahl der ÖPNV-Kunden geführt hat. Es ist unbestritten, dass, um international vereinbarte Klimaschutzziele einzuhalten, beschleunigtes Handeln anstelle von Absichtserklärungen treten muss. Die Studie „Mobiles Baden-Württemberg“ der B.W.-Stiftung zeigte 2017 unmissverständlich, dass die Erfüllung der Landesklimaziele nur durch radikale Reduzierung des Anteils des...

Zu dem Vorschlag

Öffentliche Toiletten an den großen ÖPNV-Knotenpunkten einrichten

Vorschlagsnr: 53223 

Die Stadt Stuttgart lässt sich die VVS-Tarifreform in den kommenden Jahren jährlich ca. 15 Mio Euro kosten [1], mit dem Ziel, den Anteil des Öffentlichen Nahverkehrs am Gesamtverkehr weiter zu erhöhen. Gleichzeitig ist der Zustand der öffentlichen Toiletten an den ÖPNV-Knotenpunkten teilweise katastrophal und wirkt abschreckend auf jeden potentiellen Fahrgast. Wir fordern: Die Stadt möge an allen großen Knotenpunkten des Öffentlichen Nahverkehrs im Stadtgebiet öffentliche Toiletten bereitstellen, die

  • ganztägig (mindestens 6-24 Uhr, Mo-So.) geöffnet sind,...

Zu dem Vorschlag

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