08. September 2026 | Wildnis Stuttgart, Wirtschaft, Ressourcen & Technik, Naturschutz, Mobilität, Lebenswertes Stuttgart, Lebensräume, Klimawandel, Energiewende
Unser gemeinsamer BUND-Stand mit BUNDjugend: Marlene Kirschbaum (links)
(BUND KV Stuttgart / Julia Keilbach)
Der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland und dessen Jugendorganisation BUNDjugend sind am kommenden Wochenende beim Kesselfestival mit Infoständen zu Photovoltaik (PV) und Balkonsolaranlagen vertreten.
„Mach mit bei gelebtem Klimaschutz bei Dir vor Ort" ist die Devise der Energiewendeoffensive - ein Projekt des BUND Stuttgart. Strom ist teuer, aber viele BürgerInnen sind in der Lage, ihren Strom selbst zu erzeugen. Ein eigenes Photovoltaik-Kraftwerk kann entsprechend der vorhandenen Fläche eine Balkonanlage oder eine Dachanlage sein.
„Jedenfalls ist der selbst erzeugte und selbst verbrauchte Strom regenerativ und dazu immer die kostengünstigste Lösung", meint Dr. Ulrich Schmidt vom BUND Kreisverband Stuttgart. Am BUND-Stand gibt es unter anderem PV-Balkonmodule mit Befestigungssystemen zu besichtigen und Tipps zur Anschaffung.
Außerdem informiert die BUNDjugend über einen nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebensstil. „Gut leben mit weniger Konsum" ist ein zentraler Anspruch beim Thema Suffizienz. „Produkte reparieren statt sie wegzuwerfen und neue zu kaufen, Kleider tauschen, weniger Auto fahren, weniger Fleisch essen, weniger fliegen: Das alles ist trotz Effizienzsteigerungen durch neue Technologien unbedingt notwendig, um die Erdüberlastung noch zu vermeiden", erläutert Luise Trippler, Landesjugendsprecherin für Finanzen, von der BUNDjugend.
Beim Klimaaktionstag der Stadt Stuttgart vor der Oper am Samstag, den 24. Juni, wird beim BUND-Stand ebenfalls eine Balkonsolaranlage live zu sehen sein und man erhält auch hier Informationen.
Der BUND Stuttgart informiert dort außerdem über Ausbildungen und Studiengänge rund um das Thema Klimaschutz. Unter dem Motto „Berufe For Future" gibt es für Jugendliche nähere Informationen über zukunftsträchtige Jobs in den Bereichen klimaneutrale Energieerzeugung, Bauen und Sanieren, Verkehrswende, Grünplanung und Klimaanpassung u.a.
Für die Umsetzung der Energiewende fehlen nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft 216.000 Fachkräfte. „Auch die vielen unbesetzten Stellen bei der Stadt Stuttgart in diesem Bereich sind besorgniserregend. Der BUND will junge Menschen motivieren, den Klimaschutz auch bei der Berufswahl mit einzubeziehen", sagt Clarissa Seitz, Vorsitzende des BUND Kreisverband Stuttgart.
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Rückfragen an:
Dr. Ulrich Schmidt: 0152 216 57 204
Clarissa Seitz: 0172 419 96 44
Marlene Kirschbaum, Referentin für Öffentlichkeit und Kommunikation der BUNDjugend: 0152 088 932 70
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