08. September 2026 | Wildnis Stuttgart, Wirtschaft, Ressourcen & Technik, Naturschutz, Mobilität, Lebenswertes Stuttgart, Lebensräume, Klimawandel, Energiewende
Platzverbrauch Auto
(mike stazio
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pexels)
Wenn wir die von der EU, dem Bund und Land beschlossenen Nachhaltigkeitsziele, z.B. die Erderwärmung auf 2 Grad zu begrenzen, erreichen wollen, müssen wir dauerhaft FFK machen: Weniger Fahrzeuge, weniger Fahrten, weniger Kilometer. Das hat die vom BUND initiierte wissenschaftliche Studie Mobiles Baden-Württemberg gezeigt.
Die Elektromobilität ist kein Allheilmittel, schon allein deswegen, weil der Strom aus Erneuerbaren Energien dafür bei weiten nicht ausreicht. Wenn wir jedes Auto mit Strom betreiben, gehen in Häusern die Lichter aus und wir haben keine Energie mehr für unsere Industrie.
Auch für andere Nachhaltigkeitsziele wie weniger Flächenverbrauch brauchen wir eine echte Mobilitätswende. Dann brauchen wir uns auch über Schadstoffgrenzwerte nicht mehr zu streiten. Mit konsequenten Maßnahmen müssten wir den Motorisierten Individualverkehr eindämmen. Wenn nach Stuttgart zum Beispiel nur noch Autos mit mindestens zwei Personen reinfahren dürfen, wäre der Verkehr am Neckartor halbiert.
Die Politiker sollten endlich ehrlich sein. Wer zu dem unterschriebenen Vertrag von Paris steht, muss FFK anstreben. Wer so weiter machen will wie bisher, muss klar sagen, dass er den Vertrag kündigen will. Dann kann die Bevölkerung wirklich wählen, was sie will. Klar ist, unsere planetaren Grenzen sind nicht kompromissfähig. Die Transformation der Automobilwirtschaft schon.
Stefan Flaig, stellvertretender BUND-Landesvorsitzender
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