BUND Kreisverband Stuttgart

Wildtiere in Stuttgart

Fuchs

Nahaufnahme von dem Gesicht eines Fuchses. Hast Du schonmal einen Fuchs in Stuttgart entdeckt?  (Alexas_Fotos / pixabay)

Schon früh am Morgen sind die Füchse auf den Pfoten, um ihr Frühstück zu fangen. Statt Cornflakes und Brezeln mögen sie Mäuse und Ratten, Vögel und Schlangen. Die hübschen Pelztiere fühlen sich in Parkanlagen wie dem Rosensteinpark und dem Schlossgarten, auf Friedhöfen und in Wohnsiedlungen mit viel Grün wohl. Wir brauchen keine Angst vor ihnen zu haben. Die Tollwut gilt bei den Stuttgarter Füchsen als ausgerottet! Nur manchmal legen sie sich mit dem Wachhund des Hauses an. Um nicht noch mehr Füchse in die Stadt zu locken, solltest Du Deine Essensreste nicht offen herumliegen lassen oder Füchse füttern.

Tipp: Ob Füchse Ihren Garten besuchen, kannst Du an ihren Hinterlassenschaften erkennen. Die Tiere markieren ihr Revier, indem sie ihren Kot an auffälligen Stellen hinterlassen. Aber Vorsicht! Mit dem Kot können die Füchse den Fuchsbandwurm ausscheiden. Der kann sich auf Obst, Kräutern oder Gemüse festsetzen. Deshalb wasche gesammelte Beeren und Kräuter vor dem Essen lieber gründlich ab.

Eichhörnchen

Rotes Eichhörnchen sitzt auf einem Baum. Das Eichhörnchen fühlt sich in der Stadt wohl.  (Pexels / Pixabay)

Diese Baumakrobaten leben ursprünglich in Laub- und Mischwäldern, fühlen sich aber auch in städtischen Parkanlagen und auf Friedhöfen zuhause. Die Kletterkünstler bauen ihre Nester, Kobel genannt, hoch oben im Baum. Dort sind sie vor ihren Feinden geschützt. Eichhörnchen sind Allesfresser. Neben Beeren und Nüssen futtern sie auch Insekten, Larven, Schnecken und Vogeleier. Du selbst musst Dich vor Raubvögeln und Baummardern in Acht nehmen. Neuerdings droht ihnen auch Gefahr von eingewanderten Verwandten aus Amerika. Diese Amerikanischen Grauhörnchen kommen besser durch die kalte Jahreszeit als unsere Eichhörnchen, da sie ihre eigenen Wintervorräte gut wiederfinden und gerne die Vorräte der heimischen Hörnchen klauen.

Tipp: In Stuttgart haben wir diese Einwanderer noch nicht beobachtet. Vielleicht entdeckst Du eines? Die Grauhörnchen sind größer als die einheimischen Eichhörnchen und tragen keine Büschel an den Ohren.

Feldhase

Ein Feldhase läuft einen Weg entlang. Stuttgart ist Hasen-Metropole!  (kie-ker / pixabay)

Die Feldhasen verstecken sich tagsüber in ihrer Sasse, einer Art Mulde im Gras. Erst in der Dämmerung werden die Tiere munter. Dann kannst Du sie besonders gut beobachten, wie sie flink ihre Haken schlagen oder die Rammler miteinander streiten, wer wohl der Stärkere ist. Auf der Flucht können die Langohren bis zu 70 km/h schnell rennen.

Hasen sind Vegetarier und fressen gerne Knollen, grüne Pflanzenteile und im Winter die Rinde von jungen Bäumen. Stuttgart ist die Hasenhauptstadt: im Rosensteinpark leben mehr Feldhasen als in jedem anderem Stadtgebiet der Welt!

Tipp: Wenn Du früh morgens oder in der Abenddämmerung im Rosensteinpark unterwegs bist, kannst Du die flinken Tiere beobachten.



    

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