20. September 2020 | Lebensräume, Wälder
An Haltestellen unter freiem Himmel wird geraucht. Das ist nicht zu verhindern. Eine Lösung wäre Möglichkeiten zu schaffen, die eine fachgerechte Entsorgung ermöglichen: regengeschützte Aschenbecher. Jedes dritte Stück Müll in unseren Ozeanen ist ein Zigarettenfilter, etwa 4,8 Billionen Zigaretten landen jährlich weltweit in der Umwelt. Eine Zigarette verunreinigt bis zu 40 Liter Grundwasser. Für die Städte ist dies eine toxikologische Belastung, die bisher keine Stadtverwaltung auf dem Schirm hat. Ein Rauchverbot und das Anbieten von Aschenbechern schließen sich nicht aus - im Gegenteil. Wir wünschen uns durchdachte Lösungen aller Akteure der Gesellschaft. Dazu gehört auch die SSB, die aus der Natur heraus einen umweltschonenden Beitrag liefert. Es ist eine Chance, sich als nachhaltige Organisation zu manifestieren. Mehr Informationen zu dem Problem mit Zigarettenresten in der Umwelt sind hier zu finden:
8 Fakten über Zigarettenfilter in der Umwelt
Das Wegwerfen von Zigaretten ist der am häufigsten und unachtsamsten weggeworfene Müll in Deutschland. Hierbei haben weder Politik noch Gesellschaft einen nachhaltigen und vernünftigen Entsorgungsweg für Zigaretten gefunden. Die Trennung von Resttabak und im Filter enthaltenen Schadstoffen von dem Cellulose Acetat machen das Recyceln von Zigarettenfiltern sehr schwer. Doch Mario Merella hat hier eine Lösung gefunden. Damit Zigarettenstummel nicht mehr im Restmüll oder gar in der Natur landen, hat er mit TobaCycle ein System entwickelt, wie der Konsument und auch Gastronomie die Stummel sammeln und zu ihm schicken können, damit diese Recycelt werden. Aus den Zigarettenfiltern, mit samt Asche und Schadstoffen wird dann der Behälter hergestellt mit dem die Konsumenten ihre Zigaretten einsammeln können. So entsteht ein geschlossener Wertstoffkreislauf und die Schadstoffe der Filter landen nicht mehr in der Umwelt. Für mehr Infos über den Innovativen Gründer von TaboCycle besuchen Sie gerne das Interview auf Cleanup Network.
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