22. Juni 2021 | Massentierhaltung, Nachhaltige Ernährung, Tierwohl
Ein Bachbett im Einzugsbereich der Glems im August 2022
(BUND-KV Stuttgart)
Dazu sagte Dr. Wolf-Dietrich Paul, Experte für Arten- und Biotopschutz des BUND Stuttgart, in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung: „Viele im oder am Wasser lebende Tiere erleben zurzeit eine extreme Stresssituation. Einige eh schon seltengewordene Arten werden durch die Trockenheit noch stärker gefährdet.“
Dabei spielt nicht nur die Wasserknappheit eine Rolle, sondern auch, dass die Wassertemperatur in unseren Gewässern ansteigt und der Sauerstoffgehalt des Wassers folglich abnimmt. Dies alles beeinträchtigt nicht nur das Leben von Amphibien, Krebsen und Fischen, sondern auch die Entwicklung von Insektenlarven und Laich. Da Insekten eine Hauptnahrungsquelle vieler Vögel und Fische sind, steht zu befürchten, dass diese mittelfristig unter einem knappen Nahrungsangebot zu leiden haben werden. Somit bedroht die Trockenheit auch bei uns in Stuttgart ganze Ökosysteme.
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